Ja, die Nachtigall! Auch vor Seiner Durchlaucht singt sie das gleiche Lied!
Kobayashi Issa 1763-1827
Um grüne Weiden Die Fledermäuse huschen Im Rot des Abends.
Kikaku 1660-1707
„Das ist nicht erlaubt“, sagte er und pflückte mir einen Blütenzweig!
Sumi Taigi 1709-1772
Boot und Ufer sind Beide ins Gespräch vertieft – Langer Sommertag
Buson 1715-1783
Weht der kühle Wind, Wird der leere Himmelsraum Voller Föhrenklang
Onitsura 1660-1738
Hebt sanft der Wind an, Dann zirpt von Einsamkeit, ach, Des Herbstes Grille.
Teijiro 1899
Unser Gockel sieht, Wenn er seine Federn sträubt, Wie ein Löwe aus.
Kikaku 1660-1707
Am kleinen Theater Die Fahne ward ganz durchnässt, Vom Frühlingsregen.
Shiki 1860-1902
Wintermorgenschnee – Selbst die Krähe, sonst verhasst, heute ist sie schön!
Matsuo Basho 1644-1694
Tropfen hellen Taus Wählerisch sind sie ja nicht, Sitzen überall!
Soin 1605-1682
Einem, der ihn brach, schenkt er dennoch seinen Duft – Pflaumenblütenzweig!
Kaga No Chiyo 1701-1775 (Frau)
Sieh, des Berges Mond scheint ja voller Nachsicht auch auf den Blütendieb!
Kobayashi Issa 1763-1827
Der Ruf der Eule Bricht so verwirrend hervor Aus Sommerbäumen. Kijo 1870-1938
Fern ein Feuerwerk, Leuchtet auf, erlischt und dann – Dunkel wie zuvor.
Terada Terahiko 1866
Der Schrei des Kranichs Um diese Zeit am Himmel, Auch still geworden.
Shiki 1866-1902
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